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Gemeinde Hard setzt auf effektives Energiesparen

 

In Zeiten exorbitant steigender Energiepreise sind wir alle gefordert, Energie einzusparen, wo es möglich ist. Auch die Gemeinde Hard hat sich zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch durch Umsetzung verschiedenster Maßnahmen zu reduzieren.

Angesichts der globalpolitischen Herausforderungen  und der damit einhergehenden Energiekrise sind wir alle gefordert, den Energieverbrauch zu senken – nicht nur bei Gas, sondern auch bei anderen Energieträgern, wie Strom oder Biomasse. Dies ist zum einen wichtig, um die gesamteuropäische Energieversorgung sicherzustellen, zum anderen, um der Energiepreiskrise entgegenzuwirken. Schließlich hat sich die Gasmangellage bereits auf die Preise sämtlicher Energieträger ausgewirkt.

Auch die Gemeinde Hard möchte ihren Beitrag leisten und wird deshalb ein umfangreiches Maßnahmenpaket umsetzen, um Energie einzusparen. Koordiniert werden diese Maßnahmen von einem eigens eingerichteten Krisenstab. 

Unmittelbare Maßnahmen
In der Heizperiode wird in allen gemeindeeigenen Gebäuden die Raumtemperatur abgesenkt, denn bereits 1 Grad weniger spart bis zu 6% Energie. Gleichzeitig werden die Betriebszeiten der Heizungen an die Nutzungszeiten und Nutzungen angepasst.

Eine wichtige Maßnahme bildet auch die Sensibilisierung der Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter hinsichtlich der Reduktion unnötigen Stromverbrauchs. Beispielsweise gilt es Stand by-Geräte abzuschalten, nicht zwingend erforderliche Geräte vom Netz zu nehmen und besser Treppen anstatt den Lift zu benützen.

Bei der Außenbeleuchtung von gemeindeeigenen Objekten wird die Laufzeit reduziert, ebenso bei der Weihnachtsbeleuchtung.

Bei Freizeiteinrichtungen, wie beispielsweise dem Eislaufplatz oder dem Sportplatz am See, wird es zu Anpassungen bei den Betriebszeiten kommen, um den Stromverbrauch zu reduzieren.

Weitere kurzfristige Maßnahmen betreffen Optimierungen im IT-Bereich, bei Lüftungsanlagen und beim (Warm-)Wasserverbrauch.

Mittel- bis langfristige Maßnahmen
In Zukunft wird einer hohen Energieeffizienz eine immer größere Bedeutung zukommen. Aus diesem Grund plant die Gemeinde Hard auch eine Fülle mittel- und langfristiger Maßnahmen. So sollen die Heizsysteme in gemeindeeigenen Gebäuden von fossilen auf energieeffiziente Heizsysteme umgestellt werden. 

Außerdem ist der Ausbau erneuerbarer Energiequellen geplant. Dazu zählt der Ausbau des Nahwärmenetzes ebenso, wie die Ausstattung von weiteren kommunalen Gebäuden mit Photovoltaikanlagen. Gemeindeeigene Photovoltaikanlagen finden sich bereits auf der Sporthalle und der Eislaufhalle am See, auf den Schulen am See, den Schulen Mittelweiherburg, dem Waldstadion, der SeneCura – Haus in der Wirke und auf dem Kindergarten Falkenweg.

Die Forcierung von Dachbegrünungen oder – wo umsetzbar – von Fassadenbegrünungen steht ebenso auf der Agenda. So ist der Wärmeeintrag in die Gebäude im Sommer geringer und der Energieverbrauch bei der Kühlung kann optimiert werden.

Die flächendeckende Umstellung auf LED-Lampen bei der Straßenbeleuchtung sowie in Gebäuden der Gemeinde ist ebenfalls eine wichtige Maßnahme. Ebenso die Bildung von Energiegemeinschaften, um bei der Produktion und Verwertung von Strom und Wärme Synergien nutzen zu können.