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Hafenpark

Hafenpark-Planung nimmt erste Formen an

 

Der Hafenpark samt Thaler-Areal als Verbindungsglied zwischen Strandbad, Kohlplatzstraße sowie Zoll- und Sporthafen wird neu gedacht.

Es sollen Antworten zum künftigen gastronomischen Angebot im Gebiet, zum Umgang mit dem Thaler-Areal sowie zur Gestaltung der Radabstellanlagen für Strandbadgäste oder den Erhalt des Minigolfplatzes gefunden werden. 

Diese und viele weitere Themen wurden vergangenen September im Zuge einer Bürger:innenbeteiligungsveran-staltung erstmals diskutiert. Die Ergebnisse der Veranstaltung sowie der nachfolgenden Online-Befragung wurden vom zuständigen Planungsteam der Planstatt Senner GmbH ausgewertet. Basierend auf den deutlichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung wurden vom Planungsbüro erste Konzeptskizzen erarbeitet sowie sieben allgemeine Grundsätze für die weiterführenden Planungen abgeleitet. Die gesamte Dokumentation ist für Interessierte unter https://hafenpark.hard.at abrufbar.

Sanfte Attraktivierung und Belebung des Hafenparks
Der Grundtenor lautet: sanfte Attraktivierung und Belebung des Planungsgebietes. Der Park und das frei zugängliche Seeufer sollen in ihren Grundzügen erhalten bleiben. Die bestehenden Einrichtungen, wie z. B. Trockenliegeplätze, Segelschule und der Minigolfplatz, finden nach Möglichkeit auch zukünftig Raum auf dem Gelände. Das Thaler-Areal als Identifikationsort mit Geschichte soll revitalisiert und neu bespielt werden. Populäre Anregungen für die Nachnutzung waren dabei öffentlich zugängliche und Frequenz bringende Angebote wie Restaurant, Kulturzentrum, Veranstaltungsort oder Markthalle. 

Eine ausgestaltete Promenade von der Kohlplatzstraße bis zum Strandbadeingang soll eine klare Wegführung für Gäste des Strandbads sowie Raum für zumindest einen Teil der nötigen Fahrradabstellanlagen bieten. Den Ankommenden wird dabei im besten Fall freier Blick auf das Binnenbecken gewährt. Auch eine Ganzjahresgastronomie im Planungsgebiet ist ein klarer Wunsch aus der Bevölkerung. Zudem wäre ein Angebot mit Ausblick auf das Wasser in Form eines Cafés oder einer oft angeführten „Sunset-“ bzw. „Cocktailbar“ erfreulich.

Die nächsten Schritte
All diese vielfältigen Nutzungsanforderungen im gesamten Areal gilt es sowohl im Hinblick auf die Zonierung, Zugänglichkeit, gestalterischen und baulichen Erfordernisse sowie mit den nötigen Partnern aus Kultur und Gastronomie zu entwickeln. Dazu sollen in den kommenden Monaten erste Freiraum-entwürfe ausgearbeitet werden. Dieser Prozess wird unter Einbindung aller Fraktionen begleitet und die Entwürfe in weiterer Folge wieder mit den Harderinnen und Hardern diskutiert.