eine bissige Komödie von Nora Abdel-Maksoud
Es geht ums Erben. Um die Frage: Ist Erben gerecht?
„Jeeps“ ist eine rasante und zugleich bissige Komödie, eine zugespitzten Gesellschaftssatire, die sich den beiden Extremen der gesellschaftlichen Verteilungsdebatte widmet – Arbeitslosengeld beziehungsweise Sozialhilfe auf der einen Seite und Vermögenssteuer auf der anderen. Das natürliche, altbekannte Erbrecht wurde reformiert. Hinterlassenschaften werden nun per Losentscheid verteilt. Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält die Chance, einen Anteil an den jährlich in Österreich vererbten rund 25 Milliarden Euro zu bekommen. Nicht mehr die sogenannte „Eierstocklotterie“ entscheidet darüber, wer begünstigt wird, sondern eine staatlich organisierte Erbschaftslotterie. Mit der Umsetzung dieser Reform wird ausgerechnet das Arbeitsmarktservice (AMS) betraut, das fortan nicht nur für Arbeitssuchende zuständig ist, sondern auch Vermögen und Erbschaften verwaltet. Mit viel Schärfe, Humor und analytischem Blick stellt das Stück das Privileg der Geburt infrage und legt dabei die Mechanismen offen, die unsere Vorstellungen von Leistung, Gerechtigkeit und Besitz prägen.
Es spielen: Hans Braun, Ulli Filler, Gilbert Hämmerle, Denise Partsch
Chor der Beamten: Christina Gassner, Maria Keckeisen-Felder, Elisabeth Lindner
Chor der Opfer: Teresa Egger, Angela Gangl, Verena Steurer
Regie: Dagmar Ullmann-Bautz / Regieassistenz: Thomas Reif
Ausstattung: Evelyne Fricker / Licht: Arndt Rössler
Technik: Ruth Kanamüller, Thomas Reif / Grafik: Heinz Franziska Ullmann
Premiere: 28. März 2026 um 20 Uhr
Ort: Faigle Textil GmbH, Am Sägenkanal 12 – 14, Hard
Keine Parkplätze - parken bitte am See, bei der Kirche