Wie in den anderen plan b‑Gemeinden erfolgte Anfang 2026 auch in der Gemeinde Hard erstmals seit dem Jahr 2022 eine indexbasierte Anpassung der Parkgebühren.
Die plan b‑Gemeinden Hard, Bregenz, Lauterach, Wolfurt, Kennelbach, Schwarzach, Lustenau und Lochau verfolgen seit Jahren das gemeinsame Ziel, die Mobilität in unserer Region zu verbessern und zukunftsorientiert zu gestalten. Zu den zahlreichen gemeinsam abgestimmten und umgesetzten Initiativen zählt auch das 2018 eingeführte Parkraummanagement für öffentliche Parkplätze.
Warum ein Parkraummanagement?
Die Anpassungen im Überblick
Seit dem 5. Jänner 2026 gelten in allen Zonen folgende Tarife:
Es handelt sich dabei um die erste Anpassung der Parkabgabe seit vier Jahren. Die moderate Anpassung orientiert sich dabei zum einen an den Kosten einer Einzelfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und berücksichtigt andererseits die gestiegenen Erhaltungskosten sowie Investitionen in moderne Parkflächen.
60 Minuten gratis parken
In der Sitzung am 19. Februar 2026 beschloss die Harder Gemeindevertretung weiters eine Anpassung der Bewirtschaftungszeit an den touristisch genutzten Hotspots am See ab der ersten Minute sowie der Gratisparkzeit auf den restlichen öffentlichen Parkplätzen im Gemeindegebiet: Damit Harder Bürgerinnen und Bürger ihre täglichen Erledigungen bequem erledigen können, bleibt das Parken in den ersten 60 Minuten kostenfrei.
In den Kurzparkzonen ist die Gesamt-Parkdauer begrenzt, um die Stellplätze nicht längerfristig zu belegen und so möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu bieten, ihre Besorgungen zu machen. Dort können Fahrzeuge für 60 Minuten kostenfrei abgestellt werden. Bitte daran denken, eine Parkuhr gut sichtbar zu hinterlegen!
Beschluss über fünf Parteien hinweg Nach dem mehrheitlichen Beschluss für die Anpassung der Parkraumbewirtschaftung über fünf Parteien hinweg arbeitet die Gemeindevertretung in den kommenden Wochen die genauen Richtlinien aus und beschäftigt sich auch mit der Frage, ob es Sinn macht, die bestehenden Parkautomaten durch ein moderneres System zu ersetzen. Über die Entwicklungen werden wir in der Gemeindezeitung, auf unserer Website und auf unseren Social-Media-Kanälen informieren.