Eva Werdenich-Maranda – Im Reich der Zeichen kuratiert von Thomas Mießgang
Die künstlerische Arbeit von Eva Werdenich-Maranda (1950 – 2025) zerfällt in mehrere Subkategorien, die auf den ersten Blick wenig miteinander gemeinsam zu haben scheinen: Da sind einmal Zeichnungen von phantastischen Landschaften, aus denen rätselhafte geometrische Figuren und zoomorphe Gestalten mit Insektenaugen wachsen wie geologische Formationen.
Dann gibt es die Gruppe der Maschinenzeichnungen, deren einzelne Elemente durch komplexe Verbindungssysteme verknüpft sind und die wie gigantische Pläne zur Verschaltung der Welt aussehen.
Schließlich noch die vielleicht wichtigste Hinterlassenschaft der Künstlerin: Keramikarbeiten in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen, von der Kleinplastik bis zu Werken, die auch im öffentlichen Raum Wirkung entfalten können.