An den Sammelstellen im Harder Gemeindegebiet kam es in letzter Zeit gehäuft zu illegalen Müllentsorgungen. Dies ist nicht nur für die Gemeinde mit Unannehmlichkeiten verbunden, sondern kann auch für den Verursacher selbst unangenehme Folgen haben.
Wohl jede Harder Bürgerin und jeder Harder Bürger wünscht sich ein sauberes Ortsbild. Die Gemeinde und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier wichtige Arbeit und schaffen entsprechende Rahmenbedingungen, es ist aber auch jede Einzelne und jeder Einzelne gefordert, dazu beizutragen. So auch bei den Sammelstellen.
In letzter Zeit wurde an mehreren Sammelstellen im Ortsgebiet vermehrt Müll widerrechtlich abgelegt, der dort nicht entsorgt werden darf. Die Bandbreite reicht von Restmüll, über größere Kartonagen und Haushaltsgegenstände bis hin zu Sperrmüll, der illegal neben den Sammelbehältern abgelegt wurde.
Neben einem unschönen Erscheinungsbild und hygienischen Beeinträchtigungen ist dieses sogenannten Littering für die Gemeinde auch mit enormen Zusatzkosten hinsichtlich Reinigung und Entsorgung verbunden. Diese Kosten werden am Ende von der Allgemeinheit getragen.
Hohe Strafen drohen Die Gemeinde appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die rechtlichen Bestimmungen zur Müllentsorgung einzuhalten und über die Sammelstellen lediglich jenen Müll zu entsorgen, für den sie vorgesehen sind. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass die illegale bzw. bestimmungswidrige Ablagerung von Abfällen eine Verwaltungsübertretung darstellt und mit einer Geldstrafe von bis zu 7.000 Euro geahndet werden kann.
Um bei der Bevölkerung ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen, setzt die Gemeinde Hard auf Aufklärung: Betroffene öffentliche Abfallsammelstellen werden deshalb mit einheitlichen und gut sichtbaren Hinweistafeln ausgestattet. Darauf wird angeführt, welche Abfälle an der jeweiligen Sammelstelle abgegeben werden dürfen, aber ebenso, dass insbesondere die Ablagerung von Rest- und Sperrmüll neben den Sammelbehältern verboten ist. Weiters wird auf die möglichen rechtlichen Folgen des Litterings hingewiesen.
Gleichzeitig werden künftig an den Sammelstellen aber auch vermehrt Kontrollen durch die Gemeindepolizei durchgeführt.
Die Marktgemeinde Hard setzt auf die Eigenverantwortung der Harderinnen und Harder und wird die Entwicklung in den kommenden Monaten weiter beobachten. Sollte sich die Situation an den Sammelstellen nicht verbessern, wird die Einführung einer Videoüberwachung, wie sie in verschiedenen Vorarlberger Gemeinden bereits praktiziert wird, geprüft.
alle Infos zur richtigen Müllentsorgung finden Sie hier