Hard ist Teil eines Pilotprojektes des Vorarlberger Gemeindeverbandes, das den Umweltgedanken mit sozialem Nutzen verbindet.
In Hard wurden an fünf öffentlichen Standorten Pfandstationen installiert, die eine Zwischenlagerung und unkomplizierte Weitergabe von leeren Pfandflaschen und ‑dosen ermöglichen. Anstatt sie zum nächsten Rückgabeautomaten tragen zu müssen oder sie über den Restmüll zu entsorgen, werden sie einfach in die dafür vorgesehene Öffnung der Pfandstation gestellt. Pfandsammlerinnen und ‑sammler können die Gebinde direkt aus den Stationen entnehmen und das Pfand einlösen.
Stärkung der Kreislaufwirtschaft Mit den Pfandstationen wird ein wichtiger Beitrag zu einem sauberen öffentlichen Raum, zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und zum verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen geleistet.
Bgm. Martin Staudinger sieht in den Pfandstationen Vorteile für unterschiedliche Nutzergruppen. „Mir ist wichtig, dass sich etwas für alle Beteiligten lohnt. In diesem Fall profitieren einerseits diejenigen davon, die ihre leeren Dosen oder Flaschen nicht mit sich herumtragen müssen. Andererseits profitieren auch diejenigen, die sich mit dem Sammeln von Flaschenpfand ihr Einkommen aufbessern”, so das Gemeindeoberhaupt.